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Der UV-Index (abgekürzt: UVI) ist ein Maß für die höchste sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke, die von der Sonne während des Tages auf einer horizontalen Fläche hervorgerufen wird.
Der UV-Index wurde international einheitlich festgelegt und wird stets in ganzen Zahlen angegeben. Ein UVI 7 in Deutschland ist genauso zu bewerten wie der gleiche Wert in Kenia oder Kanada. Am Äquator beträgt der UVI bei unbedecktem Himmel auf Meereshöhe etwa 12. In Deutschland werden im Sommer UVI-Werte bis 8 erreicht, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar noch höhere Werte. Je höher der UVI an einem Tag ist, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten.
Die vorstehende Tabelle enthält die international gültige Einteilung der verschiedenen Bereiche des UV-Index und die empfohlenen Schutzmaßnahmen (entsprechend der Empfehlung der deutschen Strahlen- schutzkommission (SSK) vom Juni 2004).
Der UVI hängt vor allem vom Sonnenstand ab; er ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die Gesamtozonkonzentration in der Atmosphäre (nicht zu verwechseln mit der bodennahen Ozonkonzentration bei „Sommersmog“), die Bewölkung und die Höhenlage eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Leichte Bewölkung verringert den UVI kaum. Dagegen kann sich der UVI bei besonderer Bewölkungssituation durch zusätzliche Streustrahlung gegenüber dem UVI bei klarem Himmel sogar erhöhen.
Auch Reflexionen an Sand und Schnee beeinflussen die Höhe des UVI. Auf Schnee, auf dem Wasser und am Strand auf hellen Sandflächen ist daher die Strahlenbelastung durch UV-Strahlung erhöht, so dass in solchen Situationen besonders auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten ist.
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
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